| Wie man seinem Unterbewußtsein Befehle erteilt |
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| Artikel - Psychologie |
| Montag, 13. April 2009 um 02:25 Uhr |
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Vielleicht haben Sie es schon einmal mit Autosuggestionen versucht aber waren mit den Ergebnissen unzufrieden? Haben Sie vielleicht sogar negative Erfahrungen gemacht und frustriert aufgegeben, weil Sie keine oder kaum Fortschritte an sich festgestellt haben? Hier beschreiben wir, wie Sie Ihrem Unterbewußtsein gekonnt zureden und und wie Sie Ihre jeweligen Suggestionen Ihren Bedürfnissen anpassen können, so daß Sie positive Ergebnisse erzielen und negative Auswirkungen vermeiden. Ihr Unterbewußtsein arbeitet 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, es schläft nie, im Gegenteil, während Ihr Bewußtsein sich eine "Auszeit" nimmt, im Schlaf oder beim Tagträumen, arbeitet es umso mehr. Die Verarbeitungskapazität Ihres Unterbewußtseins ist gut und gerne eine Million mal größer als die Ihres Bewußtseins. Davon können Sie nicht alles zusätzlich nutzen, weil Ihr Unterbewußtsein sich mit lebenserhaltenden Funktionen befaßt, etwa Ihren aufrechten Gang überwacht, feststellt, daß Sie sitzen, ob Ihnen heiß oder alt ist, und was man dagegen tun könnte.Wenn Sie aber nur einen Bruchteil dieser zusätzlichen Kapazität bewußt nutzen könnten, wäre es nicht einen Versuch wert? Sie brauchen Vorwissen ... Zuallererst muß man wissen, wie das Unterbewußtsein arbeitet. Es kann nur finden, was schon im Gehirn bzw. Gedächtnis vorhanden ist und dann damit arbeiten. Müssen Sie einen Hersteller einer bestimmten Art Schlauch, von Unterlegscheiben oder Zement suchen, etwa, weil Sie Einkäufer in einem Unternehmen sind, und Sie haben sich damit absolut noch nie befaßt, dann muß Ihr Bewußtsein das für Sie machen, z.B. in den Gelben Seiten oder anderen Informationsquellen nachschauen. Dem müssen Sie Ihr Bewußtsein widmen, und zwar meist ganz und gar, mit andern Worten, Ihr Bewußtsein kann dann kaum noch etwas anderes tun. Blättern Sie gerade das Branchentelefonbuch durch und erhalten einen Anruf, dann müssen Sie Ihre Aufmerksamkeit dem Anrufer zuwenden und die Suche vorübergehend unterbrechen. Wenn Sie glauben, Sie seien "multitasking"-fähig, gehen Sie in sich! Ihr Anrufer, vielleicht ein guter Kunde, wird merken, daß Sie abgelenkt sind und reagiert evtl. beleidigt. Ihr Wachbewußtsein kann selten mehrere Dinge gleichzeitig erledigen. Wenn Sie sich beim Autofahren unterhalten, dann deswegen, weil Ihr Unterbewußtsein das meiste erledigt. Die meisten Menschen unterbrechen eine Unterhaltung vorübergehend, wenn es schwieriger wird, etwa, wenn sie auf unbekannter Strecke eine Abzweigung suchen müssen. Aber selbst dann kann Ihr Unterbewußtsein sich bereits wieder mit etwas gänzlich anderem zusätzlich beschäftigen, gestützt auf andere bereits in Ihrem Gehirn vorhandene Informationen. ... aber Sie können reorganisieren Ihr Unterbewußtsein kann sich "Ihren Kopf zebrechen" um die besten Informationsquellen zu finden, in denen Sie das Gesuchte finden könnten, z.B. sich an Ausstellungen erinnern, die Sie besucht haben, oder an Personen, die Ihnen weiterhelfen können usw. Dadurch kann Ihr Unterbewußtsein mit bereits vorhandenen Informationen arbeiten und das tut es im Hintergrund. Dies ist ein eingespieltes Verhalten Ihres Unterbewußtsein, das sich oftmals als "Eingebung" bemerkbar macht, wenn Ihnen plötzlich etwas einfällt. Die Intuition kommt aus dem Unterbewußtsein! Wie Sie Ihrem Unterbewußtsein Aufträge erteilen Den meisten Menschen ist dies ein Rätsel, aber wir haben es ja eben mit dem Unterbewußtsein zu tun. Vielleicht haben sie schon mal gehört, daß Ihr Unterbewußtsein keine Verneinungen verstünde, z.B. würde es "Fall' nicht" als "Fall' hin" verstehen. Mir sind unzählige Menschen begegnet, die sich gewundert haben, warum einerseits das Unterbewußtsein eine Million mal mehr Kapazität als das Bewußtsein haben solle, sich andererseits aber so dumm anstelle. Die Lösung ist einfach: Ihr Geist, ob bewußt oder nicht, analysiert jeden Satz, den er hört oder liest und zerlegt ihn erst einmal in seine Bestandteile. Sagt jemand zum Beispiel "Ich besitze einen rosa Regenschirm", dann müssen Sie verschiedene Gedächtnisinhalte suchen, für Regenschirm, die Farbe Rosa, dann müssen Sie den Begriff von Besitz und Eigentum rückerinnern, und zuletzt weisen Sie das Eigentum dem Sprecher zu, der ja von sich als "Ich" sprach. Stellen Sie sich nun vor, der Sprecher hätte gesagt, er besitze keinen rosa Regenschirm - Ihr Gehirn hätte dennoch genauso erst einmal analysieren müssen, was ein Regenschirm, was rosa ist usw. Was also Ihr Gehirn zuerst tut, ist die Grunderinnerungen wachzurufen und erst dann setzt es diese zur jeweiligen Bedeutung des Satzes zusammen. Sagen Sie also einem Kind "Sei vorsichtig, daß Du nicht hinfällst", so muß sein Gehirn zuallererst die Erinnerung daran hervorkramen, wie es ist, wenn man hinfällt. Wird es just in diesem Moment abgelenkt, kann das die Gefahr, daß es tatsächlich hinfällt, erhöhen. Hätten Sie stattdessen gesagt "Halt' Dich aufrecht" oder "Paß' auf, wo Du hintrittst", hätte es die Erinnerungen an den aufrechten Gang oder ans Aufpassen aktiviert. So einfach ist das! Denken Sie nicht an rosa Elephanten - an was denken Sie? Was könnte also der Satz "Ich darf auf keinen Fall durch die Prüfung fallen" bewirken? Das Prinzip ist jetzt bestimmt klarer geworden. Hinweise zu sinnvollen Anweisungen an Ihr Unterbewußtsein finden Sie z.B. im Artikel "Intelligenzsteigerung durch Autosuggestion" (wir werden demnächst in einer eigenen Artikelreihe darauf eingehen; ausführlicher sind diese und andere Methoden in unserem e-Book "99 Lernstrategien" beschrieben, das alle, die in der Einführungsphase den Newsletter abonniert haben, nach Erscheinen kostenlos erhalten). Umstellen und Umformulieren |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 16. April 2009 um 14:40 Uhr |



